Jauchz, Erd, und Himmel, juble hell

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Ambrosius Blarer
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O MENSCH, BEWEIN DEIN SÜNDE GROSS (NR. 76)

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127 Jauchz, Erd, und Himmel, juble hell

Jauchz, Erd, und Himmel, juble hell, die Wunder Gotts mit Freud erzähl, die er heut hat begangen an seim trostlosen Häuflein klein, das saß in friedsamer Gemein und betet mit Verlangen, dass mit Geist getaufet werd. Der kam mit Feuers Glut zur Erd, mit starkem Sturmestoben; das Haus erfüllt er überall, zerteilt man Zungen sah im Saal, und all den Herren loben.

Auf tat sich ganz des Himmels Schrein; man wähnt, sie wären voller Wein, all Welt sich drüber wundert. In fremden Zungen reden sie, bezeugen Gottes Großtat hie, von seinem Geist ermuntert. So machen sie sich auf den Plan, Christus zu lehren fangn sie an, dass er der Herr sei worden und dass man lasse von der Sünd und durch die Tauf werd Gottes Kind: das sei der christlich Orden.

Ach Herr, nun gib, dass uns auch find in Fried und Flehn dein sel'ger Wind; weh rein vom Sündenstaube ganz das Gemüt und füll das Haus deiner Gemeind, dein Werk richt aus, dass aufgeh rechter Glaube und unsre Zung ganz Feuer werd, nichts rede als dein Lob auf Erd und was den Nächsten bauet. Brenn rein die sündige Natur, mach uns zur neuen Kreatur, ob's unserm Fleisch auch grauet.

Komm, Feuer Gottes, Heilger Geist, erfüll die Herzen allermeist mit deiner Liebe Brennen. Von dir allein muss sein gelehrt, wer sich durch Buß zu Gott bekehrt; gib himmlisches Erkennen. Der fleischlich Mensch sich nicht versteht auf göttlich Ding und irregeht; in Wahrheit wollst uns leiten und uns erinnern aller Lehr, die uns gab Christus, unser Herr, dass wir sein Reich ausbreiten.

Wie mit dem Vater und dem Sohn du eins bist in des Himmels Thron im ewgen Liebesbunde, also mach uns auch alle eins, dass sich absondre unser keins, nimm weg der Trennung Sünde und halt zusammen Gottes Kind, die in der Welt zerstreuet sind durch falsche G'walt und Lehre, dass sie am Haupt fest halten an, loben Christus mit jedermann, suchen allein sein Ehre.

Durch dich besteht der neue Bund, ohn dich wird Gott niemandem kund, du neuerst unsre Herzen und rufst darin dem Vater zu, schaffst uns viel Fried und große Ruh und tröstest uns in Schmerzen, dass uns auch Leiden Ehre ist, da du durch Lieb gegossen bist in unser Herz ohn Klage. Du leitest uns auf ebnem Weg und führst uns hier den rechten Steg, weckst uns am Jüngsten Tage.

Du, der lebend'ge Brunnenquell, der Gottes Stadt durchfließet hell, erquickest das Gemüte. Durch dich besteht des Vaters Bau; du willst und gibst, dass man dir trau, du bist die Gottesgüte. Irden Geschirr sind wir und weich, brechen gar leicht von jedem Streich; du selbst wollst uns bewahren, uns brennen wohl in deiner Glut, dass uns der Feind nicht Schaden tut, wenn wir von hinnen fahren.

Библия

Библия

История ранней Церкви, сошествия Святого Духа и миссии апостолов от Иерусалима до Рима.

Apostelgeschichte 2,1-13

Книга
Apostelgeschichte
Глава
2
Стих от
1
Стих до
13

Deutsch. Luther 1912

  1. Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle beieinander an einem Ort.
  2. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
  3. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen,
  4. und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab.
  5. Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.
  6. Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde verstört, denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden.
  7. Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, Galiläer?
  8. Wie hören wir sie denn ein jeder in seiner Muttersprache?
  9. Parther und Meder und Elamiter und die da wohnen in Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, Pontus und der Provinz Asia,
  10. Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Römer, die bei uns wohnen,
  11. Juden und Proselyten, Kreter und Araber: Wir hören sie in unsern Sprachen die großen Taten Gottes verkünden.
  12. Sie entsetzten sich aber alle und waren ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden?
  13. Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll süßen Weins.

Русский. Синодальный перевод

  1. При наступлении дня Пятидесятницы все они были единодушно вместе.
  2. И внезапно сделался шум с неба, как бы от несущегося сильного ветра, и наполнил весь дом, где они находились.
  3. И явились им разделяющиеся языки, как бы огненные, и почили по одному на каждом из них.
  4. И исполнились все Духа Святого, и начали говорить на иных языках, как Дух давал им провещевать.
  5. В Иерусалиме же находились Иудеи, люди набожные, из всякого народа под небом.
  6. Когда сделался этот шум, собрался народ, и пришел в смятение, ибо каждый слышал их говорящих его наречием.
  7. И все изумлялись и дивились, говоря между собою: сии говорящие не все ли Галилеяне?
  8. Как же мы слышим каждый собственное наречие, в котором родились.
  9. Парфяне, и Мидяне, и Еламиты, и жители Месопотамии, Иудеи и Каппадокии, Понта и Асии,
  10. Фригии и Памфилии, Египта и частей Ливии, прилежащих к Киринее, и пришедшие из Рима, Иудеи и прозелиты,
  11. критяне и аравитяне, слышим их нашими языками говорящих о великих делах Божиих?
  12. И изумлялись все и, недоумевая, говорили друг другу: что это значит?
  13. А иные, насмехаясь, говорили: они напились сладкого вина.

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