315 Ich will zu meinem Vater gehn
Ich will zu meinem Vater gehn heut am Tag. Er wird ein jedes Wort verstehn, das ich wag, das ich wag.
Weil es noch ein Zuhause gibt, lauf ich hin. Ich weiß, dass mich mein Vater liebt, wie ich bin, wie ich bin.
Er ist's, der dich von fern erblickt, tief im Staub. Sein Herz hat er vorausgeschickt. Sieh und glaub! Sieh und glaub!
Er ist's, der dir entgegenläuft weit, wie weit; der dich mit Liebe überhäuft und verzeiht und verzeiht.
Den Lumpenrock schafft man beiseit – brennt wie Spreu. Nun tragst du Schuh und Ring und Kleid funkelnd neu, funkelnd neu.
Hoch hebt das Fest der Heimkehr an, nie erschaut. Die Freude, die nur danken kann, jubelt laut, jubelt laut.
Lasst uns zu unserm Vater gehn, ich und du. Er ruft, bis alle ihn verstehn: Kommt herzu! Kommt her-zu!
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