Warum sollt ich mich denn grämen?

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Paul Gerhardt · 1653
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Композитор
Johann Georg Ebeling · 1666
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Ноты: Warum sollt ich mich denn grämen?

370 Warum sollt ich mich denn grämen?

Warum sollt ich mich denn grämen? Hab ich doch Christum noch, wer will mir den nehmen? Wer will mir den Himmel rauben, den mir schon Gottes Sohn beigelegt im Glauben?

Nackend lag ich auf dem Boden, da ich kam, da ich nahm meinen ersten Odem; nackend werd ich auch hinziehen, wenn ich werd von der Erd als ein Schatten fliehen.

Gut und Blut, Leib, Seel und Leben ist nicht mein, Gott allein ist es, der's gegeben. Will er's wieder zu sich kehren, nehm er's hin; ich will ihn dennoch fröhlich ehren.

Schickt er mir ein Kreuz zu tragen, dringt herein Angst und Pein, sollt ich drum verzagen? Der es schickt, der wird es wenden; er weiß wohl, wie er soll all mein Unglück enden.

Gott hat mich in guten Tagen oft ergötzt; sollt ich jetzt nicht auch etwas tragen? Fromm ist Gott und schärft mit Maßen sein Gericht, kann mich nicht ganz und gar verlassen.

Satan, Welt und ihre Rotten können mir nichts mehr hier tun als meiner spotten. Lass sie spotten, lass sie lachen! Gott, mein Heil, wird in Eil sie zuschanden machen.

Unverzagt und ohne Grauen soll ein Christ, wo er ist, stets sich lassen schauen. Wollt ihn auch der Tod aufreiben, soll der Mut dennoch gut und fein stille bleiben.

Kann uns doch kein Tod nicht töten, sondern reißt unsern Geist aus viel tausend Nöten, schließt das Tor der bittern Leiden und macht Bahn, da man kann gehn zu Himmelsfreuden.

Allda will in süßen Schätzen ich mein Herz auf den Schmerz ewiglich ergötzen. Hier ist kein recht Gut zu tinden; was die Welt in sich hält, muss im Nu verschwinden.

Was sind dieses Lebens Güter? Eine Hand voller Sand, Kummer der Gemüter. Dort, dort sind die edlen Gaben, da mein Hirt Christus wird mich ohn Ende laben.

Herr, mein Hirt, Brunn aller Freuden, du bist mein, ich bin dein, niemand kann uns scheiden. Ich bin dein, weil du dein Leben und dein Blut mir zugut in den Tod gegeben;

du bist mein, weil ich dich fasse und dich nicht, o mein Licht, aus dem Herzen lasse. Lass mich, lass mich hingelangen, da du mich und ich dich leiblich werd umfangen.

Библия

Библия

Поэтическое исследование страдания праведника Иова и тайны Божьего промысла.

Hiob 1,21

Книга
Hiob
Глава
1
Стих от
21
Стих до
21

Deutsch. Luther 1912

  1. und sprach: Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren. Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen; der Name des Herrn sei gelobt! –

Русский. Синодальный перевод

  1. и сказал: наг я вышел из чрева матери моей, наг и возвращусь. Господь дал, Господь и взял; [как угодно было Господу, так и сделалось;] да будет имя Господне благословенно!

Библия

Поэтическое исследование страдания праведника Иова и тайны Божьего промысла.

Hiob 2,10

Книга
Hiob
Глава
2
Стих от
10
Стих до
10

Deutsch. Luther 1912

  1. Er aber sprach zu ihr: Du redest, wie die törichten Frauen reden. Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen? In diesem allen versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen.

Русский. Синодальный перевод

  1. Но он сказал ей: ты говоришь как одна из безумных: неужели доброе мы будем принимать от Бога, а злого не будем принимать? Во всем этом не согрешил Иов устами своими.

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О хорале

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Angst und Vertrauen
Год написания текста
1653
Год написания музыки
1666
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