Wie lieblich ist der Maien

Text
Martin Behm · 1604
Textbeschreibung
(1604) 1606
Komponist
Johann Steuerlein · 1575
Melodiebeschreibung
GEISTLICH NÜRNBERG 1581

Noten

5 Seiten Zum Text
Noten: Wie lieblich ist der Maien

501 Wie lieblich ist der Maien

Wie lieblich ist der Maien aus lauter Gottesgüt, des sich die Menschen freuen, weil alles grünt und blüht. Die Tier sieht man jetzt springen mit Lust auf grüner Weid, die Vöglein hört man singen, die loben Gott mit Freud.

Herr, dir sei Lob und Ehre, für solche Gaben dein! Die Blüt zur Frucht vermehre, lass sie ersprießlich sein. Es steht in deinen Händen, dein Macht und Güt ist groß; drum wollst du von uns wenden Mehltau, Frost, Reif und Schloß'.

Herr, lass die Sonne blicken ins finstre Herze mein, damit sich's möge schicken, fröhlich im Geist zu sein, die größte Lust zu haben allein an deinem Wort, das mich im Kreuz kann laben und weist des Himmels Pfort.

Mein Arbeit hilf vollbringen zu Lob dem Namen dein und lass mir wohl gelingen, im Geist fruchtbar zu sein; die Blümlein lass aufgehen von Tugend mancherlei, damit ich mög bestehen und nicht verwertlich sei.

Angaben

Zum Choral

Jahr der Textentstehung
1604
Jahr der Musikentstehung
1575
Informationen zum Text
(1604) 1606
Informationen zur Melodie
GEISTLICH NÜRNBERG 1581

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