Geist des Glaubens, Geist der Stärke

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Philipp Spitta · 1883
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O DURCHBRECHER ALLER BANDE (NR. 388)

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137 Geist des Glaubens, Geist der Stärke

Geist des Glaubens, Geist der Stärke, des Gehorsams und der Zucht, Schöpfer aller Gotteswerke, Träger aller Himmelsfrucht, Geist, der einst der heilgen Männer, Kön'ge und Prophetenschar, der Apostel und Bekenner Trieb und Kraft und Zeugnis war:

Rüste du mit deinen Gaben auch uns schwache Kinder aus, Kraft und Glaubensmut zu haben, Eifer für des Herren Haus; eine Welt mit ihren Schätzen, Menschengunst und gute Zeit, Leib und Leben dranzusetzen in dem großen, heilgen Streit.

Gib uns Abrahams gewisse, feste Glaubenszuversicht, die durch alle Hindernisse, alle Zweifel siegend bricht; die nicht bloß dem Gnadenbunde trauet froh und unbewegt, auch das Liebste jede Stunde Gott zu Füßen niederlegt.

Gib uns Moses Flehn und Beten um Erbarmung und Geduld, wenn durch freches Übertreten unser Volk häuft Schuld auf Schuld. Lass uns nicht mit kaltem Herzen unter den Verdorbnen stehn, nein, mit Moses heilgen Schmerzen für sie seufzen, weinen, flehn.

Gib uns Davids Mut, zu streiten mit den Feinden Israels, sein Vertraun in Leidenszeiten auf den Herren, seinen Fels; Feindeslieb und Freundestreue, seinen königlichen Geist und ein Herz, das voller Reue Gottes Gnade sucht und preist.

Gib Elias heilge Strenge, wenn den Götzen dieser Zeit die verführte blinde Menge Tempel und Altäre weiht, dass wir nie vor ihnen beugen Haupt und Knie, auch nicht zum Schein, sondern fest als deine Zeugen dastehn, wenn auch ganz allein.

Gib uns der Apostel hohen, ungebeugten Zeugenmut, aller Welt trotz Spott und Drohen zu verkünden Christi Blut. Lass die Wahrheit uns bekennen, die uns froh und frei gemacht; gib, dass wir's nicht lassen können, habe du die Übermacht.

Schenk gleich Stephanus uns Frieden mitten in der Angst der Welt, wenn das Los, das uns beschieden, in den schwersten Kampf uns stellt. In dem rasenden Getümmel schenk uns Glaubensheiterkeit, öffn im Sterben uns den Himmel, zeig uns Jesu Herrlichkeit.

Geist des Glaubens, Geist der Stärke, des Gehorsams und der Zucht, Schöpfer aller Gotteswerke, Träger aller Himmelstrucht, Geist, du Geist der heilgen Männer, Kön'ge und Prophetenschar, der Apostel und Bekenner: auch bei uns werd offenbar!

Библия

Библия

Первая книга Библии рассказывает о сотворении мира, грехопадении, потопе и праотцах Израиля — Аврааме, Исааке, Иакове и Иосифе.

1. Mose 15,1-6

Книга
1. Mose
Глава
15
Стих от
1
Стих до
6

Deutsch. Luther 1912

  1. Nach diesen Geschichten begab sich’s, dass zu Abram das Wort des Herrn kam in einer Erscheinung: Fürchte dich nicht, Abram! Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn.
  2. Abram sprach aber: Herr Herr, was willst du mir geben? Ich gehe dahin ohne Kinder und mein Knecht Eliëser von Damaskus wird mein Haus besitzen.
  3. Und Abram sprach: Mir hast du keine Nachkommen gegeben; und siehe, einer aus meinem Haus wird mein Erbe sein.
  4. Und siehe, der Herr sprach zu ihm: Er soll nicht dein Erbe sein, sondern der von deinem Leibe kommen wird, der soll dein Erbe sein.
  5. Und er hieß ihn hinausgehen und sprach: Sieh gen Himmel und zähle die Sterne; kannst du sie zählen? Und sprach zu ihm: So zahlreich sollen deine Nachkommen sein!
  6. Abram glaubte dem Herrn, und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.

Русский. Синодальный перевод

  1. После сих происшествий было слово Господа к Авраму в видении [ночью], и сказано: не бойся, Аврам; Я твой щит; награда твоя [будет] весьма велика.
  2. Аврам сказал: Владыка Господи! что Ты дашь мне? я остаюсь бездетным; распорядитель в доме моем этот Елиезер из Дамаска.
  3. И сказал Аврам: вот, Ты не дал мне потомства, и вот, домочадец мой наследник мой.
  4. И было слово Господа к нему, и сказано: не будет он твоим наследником, но тот, кто произойдет из чресл твоих, будет твоим наследником.
  5. И вывел его вон и сказал [ему]: посмотри на небо и сосчитай звезды, если ты можешь счесть их. И сказал ему: столько будет у тебя потомков.
  6. Аврам поверил Господу, и Он вменил ему это в праведность.

Библия

Книга об освобождении Израиля из египетского рабства, о Моисее, десяти заповедях и странствии народа в пустыне.

2. Mose 32,11-14

Книга
2. Mose
Глава
32
Стих от
11
Стих до
14

Deutsch. Luther 1912

  1. Mose wollte den Herrn, seinen Gott, besänftigen und sprach: Ach, Herr, warum will dein Zorn entbrennen über dein Volk, das du mit großer Kraft und starker Hand aus Ägyptenland geführt hast?
  2. Warum sollen die Ägypter sagen: Er hat sie zu ihrem Unglück herausgeführt, dass er sie umbrächte im Gebirge und vertilgte sie von dem Erdboden? Kehre dich ab von deinem glühenden Zorn und lass dich des Unheils gereuen, das du über dein Volk bringen willst.
  3. Gedenke an deine Knechte Abraham, Isaak und Israel, denen du bei dir selbst geschworen und verheißen hast: Ich will eure Nachkommen mehren wie die Sterne am Himmel, und dies ganze Land, das ich verheißen habe, will ich euren Nachkommen geben, und sie sollen es besitzen für ewig.
  4. Da gereute den Herrn das Unheil, das er seinem Volk angedroht hatte.

Русский. Синодальный перевод

  1. Но Моисей стал умолять Господа, Бога Своего, и сказал: да не воспламеняется, Господи, гнев Твой на народ Твой, который Ты вывел из земли Египетской силою великою и рукою крепкою,
  2. чтобы Египтяне не говорили: на погибель Он вывел их, чтобы убить их в горах и истребить их с лица земли; отврати пламенный гнев Твой и отмени погубление народа Твоего;
  3. вспомни Авраама, Исаака и Израиля [Иакова], рабов Твоих, которым клялся Ты Собою, говоря: умножая умножу семя ваше, как звезды небесные, и всю землю сию, о которой Я сказал, дам семени вашему, и будут владеть [ею] вечно.
  4. И отменил Господь зло, о котором сказал, что наведет его на народ Свой.

Библия

Повествование о Самуиле, первом царе Сауле и возвышении Давида.

1. Samuel 17

Книга
1. Samuel
Глава
17
Стих от
1
Стих до
58

Deutsch. Luther 1912

  1. Die Philister sammelten ihre Heere zum Kampf und kamen zusammen bei Socho in Juda und lagerten sich zwischen Socho und Aseka bei Efes-Dammim.
  2. Aber Saul und die Männer Israels kamen zusammen und lagerten sich im Eichgrund und rüsteten sich zum Kampf gegen die Philister.
  3. Und die Philister standen auf einem Berge jenseits und die Israeliten auf einem Berge diesseits, sodass das Tal zwischen ihnen war.
  4. Da trat aus den Lagern der Philister ein Riese mit Namen Goliat aus Gat, sechs Ellen und eine Handbreit groß.
  5. Der hatte einen ehernen Helm auf seinem Haupt und einen Schuppenpanzer an, und das Gewicht seines Panzers war fünftausend Schekel Erz,
  6. und hatte eherne Schienen an seinen Beinen und ein ehernes Sichelschwert auf seinen Schultern.
  7. Und der Schaft seines Spießes war wie ein Weberbaum, und die eiserne Spitze seines Spießes wog sechshundert Schekel, und sein Schildträger ging vor ihm her.
  8. Und er stellte sich hin und rief den Schlachtreihen Israels zu: Was seid ihr ausgezogen, euch zum Kampf zu rüsten? Bin ich nicht ein Philister und ihr Sauls Knechte? Erwählt einen unter euch, der zu mir herabkomme.
  9. Vermag er gegen mich zu kämpfen und erschlägt er mich, so wollen wir eure Knechte sein; vermag ich aber über ihn zu siegen und erschlage ich ihn, so sollt ihr unsere Knechte sein und uns dienen.
  10. Und der Philister sprach: Ich habe heute den Schlachtreihen Israels Hohn gesprochen. Gebt mir einen Mann und lasst uns miteinander kämpfen.
  11. Da Saul und ganz Israel diese Rede des Philisters hörten, entsetzten sie sich und fürchteten sich sehr.
  12. David aber war der Sohn jenes Efratiters aus Bethlehem in Juda, der Isai hieß. Der hatte acht Söhne und war zu Sauls Zeiten schon alt und betagt.
  13. Aber die drei ältesten Söhne Isais waren mit Saul in den Krieg gezogen. Und das sind die Namen seiner drei Söhne, die in den Krieg gezogen waren: Eliab, der erstgeborene, Abinadab, der zweite, und Schamma, der dritte.
  14. Und David war der jüngste; die drei ältesten aber waren Saul gefolgt.
  15. Und David ging oftmals von Saul nach Bethlehem, um die Schafe seines Vaters zu hüten.
  16. Aber der Philister kam heraus frühmorgens und abends und stellte sich hin, vierzig Tage lang.
  17. Isai aber sprach zu seinem Sohn David: Nimm für deine Brüder diesen Scheffel geröstete Körner und diese zehn Brote und bringe sie eilends ins Lager zu deinen Brüdern;
  18. und diese zehn Käse bringe dem Hauptmann und sieh nach deinen Brüdern, ob’s ihnen gut geht, und bringe auch ein Unterpfand von ihnen mit.
  19. Saul und sie und alle Männer Israels sind im Eichgrund und kämpfen gegen die Philister.
  20. Da machte sich David früh am Morgen auf und überließ die Schafe einem Hüter, lud auf und ging hin, wie ihm Isai geboten hatte, und kam zur Wagenburg. Das Heer aber war ausgezogen und hatte sich aufgestellt zur Schlachtreihe, und sie erhoben das Kriegsgeschrei.
  21. Und Israel und die Philister hatten sich aufgestellt, Reihe gegen Reihe.
  22. Da ließ David sein Gepäck, das er trug, bei der Wache des Trosses und lief zur Schlachtreihe, kam hin und fragte seine Brüder, wie es ihnen gehe.
  23. Und als er noch mit ihnen redete, siehe, da kam herauf der Riese mit Namen Goliat, der Philister von Gat, aus den Reihen der Philister und redete dieselben Worte, und David hörte es.
  24. Und wer von Israel den Mann sah, floh vor ihm und fürchtete sich sehr.
  25. Und die Männer von Israel sprachen: Habt ihr den Mann heraufkommen sehen? Er kommt herauf, Israel Hohn zu sprechen. Wer ihn erschlägt, den will der König sehr reich machen und ihm seine Tochter geben und will seines Vaters Haus frei machen von Lasten in Israel.
  26. Da sprach David zu den Männern, die bei ihm standen: Was wird man dem tun, der diesen Philister erschlägt und die Schande von Israel wendet? Denn wer ist dieser unbeschnittene Philister, der die Schlachtreihen des lebendigen Gottes verhöhnt?
  27. Da sagte ihm das Volk wie vorher: So wird man dem tun, der ihn erschlägt.
  28. Und als Eliab, sein ältester Bruder, ihn reden hörte mit den Männern, wurde er zornig über David und sprach: Warum bist du hergekommen? Und wem hast du die wenigen Schafe dort in der Wüste überlassen? Ich kenne deine Vermessenheit wohl und deines Herzens Bosheit. Du bist nur gekommen, um dem Kampf zuzusehen.
  29. David antwortete: Was hab ich denn getan? Ich habe doch nur gefragt!
  30. Und er wandte sich von ihm zu einem andern und sprach, wie er vorher gesagt hatte. Da antwortete ihm das Volk wie das erste Mal.
  31. Und als sie die Worte hörten, die David sagte, brachten sie es vor Saul, und er ließ ihn holen.
  32. Und David sprach zu Saul: Keiner lasse seinetwegen den Mut sinken; dein Knecht wird hingehen und mit diesem Philister kämpfen.
  33. Saul aber sprach zu David: Du kannst nicht hingehen zu diesem Philister, mit ihm zu kämpfen; denn du bist ein Knabe, dieser aber ist ein Kriegsmann von Jugend auf.
  34. David aber sprach zu Saul: Dein Knecht hütete die Schafe seines Vaters; und kam dann ein Löwe oder ein Bär und trug ein Schaf weg von der Herde,
  35. so lief ich ihm nach, schlug auf ihn ein und errettete es aus seinem Maul. Wenn er aber auf mich losging, ergriff ich ihn bei seinem Bart und schlug ihn tot.
  36. So hat dein Knecht den Löwen wie den Bären erschlagen, und diesem unbeschnittenen Philister soll es ergehen wie einem von ihnen; denn er hat die Schlachtreihen des lebendigen Gottes verhöhnt.
  37. Und David sprach: Der Herr, der mich von dem Löwen und Bären errettet hat, der wird mich auch erretten von diesem Philister. Und Saul sprach zu David: Geh hin, der Herr sei mit dir!
  38. Und Saul legte David seine Rüstung an und setzte ihm einen ehernen Helm auf sein Haupt und legte ihm einen Panzer an.
  39. Und David gürtete sein Schwert über seine Kleider und versuchte zu gehen; aber er war es nicht gewohnt. Da sprach David zu Saul: Ich kann so nicht gehen, denn ich bin’s nicht gewohnt; und er legte es ab
  40. und nahm seinen Stab in die Hand und wählte fünf glatte Steine aus dem Bach und tat sie in die Hirtentasche, die er hatte, in den Beutel, und nahm die Schleuder in die Hand und ging dem Philister entgegen.
  41. Der Philister aber kam immer näher an David heran, und sein Schildträger ging vor ihm her.
  42. Als nun der Philister aufsah und David anschaute, verachtete er ihn; denn er war ein Knabe, bräunlich und schön.
  43. Und der Philister sprach zu David: Bin ich denn ein Hund, dass du mit Stecken zu mir kommst? Und der Philister fluchte dem David bei seinem Gott.
  44. Und der Philister sprach zu David: Komm her zu mir, ich will dein Fleisch den Vögeln unter dem Himmel geben und den Tieren auf dem Felde.
  45. David aber sprach zu dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert, Spieß und Sichelschwert, ich aber komme zu dir im Namen des Herrn Zebaoth, des Gottes der Schlachtreihen Israels, die du verhöhnt hast.
  46. Heute wird dich der Herr mir überantworten, dass ich dich erschlage und dir den Kopf abhaue und gebe deinen Leichnam und die Leichname des Heeres der Philister heute den Vögeln unter dem Himmel und dem Wild auf der Erde, damit alle Welt innewerde, dass Israel einen Gott hat,
  47. und damit diese ganze Gemeinde innewerde, dass der Herr nicht durch Schwert oder Spieß hilft; denn der Krieg ist des Herrn, und er wird euch in unsere Hand geben.
  48. Als sich nun der Philister aufmachte und daherging und sich David nahte, lief David eilends von der Schlachtreihe dem Philister entgegen.
  49. Und David tat seine Hand in die Tasche und nahm einen Stein daraus und schleuderte ihn und traf den Philister an der Stirn, dass der Stein in seine Stirn fuhr und er zur Erde fiel auf sein Angesicht.
  50. So überwand David den Philister mit Schleuder und Stein und traf und tötete ihn. David aber hatte kein Schwert in seiner Hand.
  51. Da lief er hin und trat zu dem Philister und nahm dessen Schwert und zog es aus der Scheide und tötete ihn und hieb ihm den Kopf damit ab. Da aber die Philister sahen, dass ihr Stärkster tot war, flohen sie.
  52. Und die Männer Israels und Judas machten sich auf, erhoben das Kriegsgeschrei und jagten den Philistern nach bis nach Gat und bis an die Tore Ekrons. Und die Philister blieben erschlagen liegen auf dem Wege von Schaarajim bis nach Gat und Ekron.
  53. Und die Israeliten kehrten um von der Verfolgung der Philister und plünderten ihr Lager.
  54. David aber nahm des Philisters Haupt und brachte es nach Jerusalem, seine Waffen aber legte er in sein Zelt.
  55. Da Saul aber David dem Philister entgegengehen sah, sprach er zu Abner, seinem Feldhauptmann: Wessen Sohn ist der Knabe? Abner sprach: Bei deinem Leben, König: Ich weiß es nicht.
  56. Der König sprach: So frage danach, wessen Sohn der junge Mann ist.
  57. Als nun David zurückkam vom Sieg über den Philister, nahm ihn Abner und brachte ihn vor Saul, und er hatte des Philisters Haupt in seiner Hand.
  58. Und Saul sprach zu ihm: Wessen Sohn bist du, Knabe? David sprach: Ich bin ein Sohn deines Knechts Isai, des Bethlehemiters.

Русский. Синодальный перевод

  1. Филистимляне собрали войска свои для войны и собрались в Сокхофе, что в Иудее, и расположились станом между Сокхофом и Азеком в Ефес-Даммиме.
  2. А Саул и Израильтяне собрались и расположились станом в долине дуба и приготовились к войне против Филистимлян.
  3. И стали Филистимляне на горе с одной стороны, и Израильтяне на горе с другой стороны, а между ними была долина.
  4. И выступил из стана Филистимского единоборец, по имени Голиаф, из Гефа; ростом он - шести локтей и пяди.
  5. Медный шлем на голове его; и одет он был в чешуйчатую броню, и вес брони его - пять тысяч сиклей меди;
  6. медные наколенники на ногах его, и медный щит за плечами его;
  7. и древко копья его, как навой у ткачей; а самое копье его в шестьсот сиклей железа, и пред ним шел оруженосец.
  8. И стал он и кричал к полкам Израильским, говоря им: зачем вышли вы воевать? Не Филистимлянин ли я, а вы рабы Сауловы? Выберите у себя человека, и пусть сойдет ко мне;
  9. если он может сразиться со мною и убьет меня, то мы будем вашими рабами; если же я одолею его и убью его, то вы будете нашими рабами и будете служить нам.
  10. И сказал Филистимлянин: сегодня я посрамлю полки Израильские; дайте мне человека, и мы сразимся вдвоем.
  11. И услышали Саул и все Израильтяне эти слова Филистимлянина, и очень испугались и ужаснулись.
  12. Давид же был сын Ефрафянина из Вифлеема Иудина, по имени Иессея, у которого было восемь сыновей. Этот человек во дни Саула достиг старости и был старший между мужами.
  13. Три старших сына Иессеевы пошли с Саулом на войну; имена трех сыновей его, пошедших на войну: старший - Елиав, второй за ним - Аминадав, и третий - Самма;
  14. Давид же был меньший. Трое старших пошли с Саулом,
  15. а Давид возвратился от Саула, чтобы пасти овец отца своего в Вифлееме.
  16. И выступал Филистимлянин тот утром и вечером и выставлял себя сорок дней.
  17. И сказал Иессей Давиду, сыну своему: возьми для братьев своих ефу сушеных зерен и десять этих хлебов и отнеси поскорее в стан к твоим братьям;
  18. а эти десять сыров отнеси тысяченачальнику и наведайся о здоровье братьев и узнай о нуждах их.
  19. Саул и они и все Израильтяне находились в долине дуба и готовились к сражению с Филистимлянами.
  20. И встал Давид рано утром, и поручил овец сторожу, и, взяв ношу, пошел, как приказал ему Иессей, и пришел к обозу, когда войско выведено было в строй и с криком готовилось к сражению.
  21. И расположили Израильтяне и Филистимляне строй против строя.
  22. Давид оставил свою ношу обозному сторожу и побежал в ряды и, придя, спросил братьев своих о здоровье.
  23. И вот, когда он разговаривал с ними, единоборец, по имени Голиаф, Филистимлянин из Гефа, выступает из рядов Филистимских и говорит те слова, и Давид услышал их.
  24. И все Израильтяне, увидев этого человека, убегали от него и весьма боялись.
  25. И говорили Израильтяне: видите этого выступающего человека? Он выступает, чтобы поносить Израиля. Если бы кто убил его, одарил бы того царь великим богатством, и дочь свою выдал бы за него, и дом отца его сделал бы свободным в Израиле.
  26. И сказал Давид людям, стоящим с ним: что сделают тому, кто убьет этого Филистимлянина и снимет поношение с Израиля? ибо кто этот необрезанный Филистимлянин, что так поносит воинство Бога живаго?
  27. И сказал ему народ те же слова, говоря: вот что сделано будет тому человеку, который убьет его.
  28. И услышал Елиав, старший брат Давида, что говорил он с людьми, и рассердился Елиав на Давида и сказал: зачем ты сюда пришел и на кого оставил немногих овец тех в пустыне? Я знаю высокомерие твое и дурное сердце твое, ты пришел посмотреть на сражение.
  29. И сказал Давид: что же я сделал? не слова ли это?
  30. И отворотился от него к другому и говорил те же слова, и отвечал ему народ по-прежнему.
  31. И услышали слова, которые говорил Давид, и пересказали Саулу, и тот призвал его.
  32. И сказал Давид Саулу: пусть никто не падает духом из-за него; раб твой пойдет и сразится с этим Филистимлянином.
  33. И сказал Саул Давиду: не можешь ты идти против этого Филистимлянина, чтобы сразиться с ним, ибо ты еще юноша, а он воин от юности своей.
  34. И сказал Давид Саулу: раб твой пас овец у отца своего, и когда, бывало, приходил лев или медведь и уносил овцу из стада,
  35. то я гнался за ним и нападал на него и отнимал из пасти его; а если он бросался на меня, то я брал его за космы и поражал его и умерщвлял его;
  36. и льва и медведя убивал раб твой, и с этим Филистимлянином необрезанным будет то же, что с ними, потому что так поносит воинство Бога живаго. [Не пойти ли мне и поразить его, чтобы снять поношение с Израиля? Ибо кто этот необрезанный?]
  37. И сказал Давид: Господь, Который избавлял меня от льва и медведя, избавит меня и от руки этого Филистимлянина. И сказал Саул Давиду: иди, и да будет Господь с тобою.
  38. И одел Саул Давида в свои одежды, и возложил на голову его медный шлем, и надел на него броню.
  39. И опоясался Давид мечом его сверх одежды и начал ходить, ибо не привык к такому вооружению; потом сказал Давид Саулу: я не могу ходить в этом, я не привык. И снял Давид все это с себя.
  40. И взял посох свой в руку свою, и выбрал себе пять гладких камней из ручья, и положил их в пастушескую сумку, которая была с ним; и с сумкою и с пращею в руке своей выступил против Филистимлянина.
  41. Выступил и Филистимлянин, идя и приближаясь к Давиду, и оруженосец шел впереди его.
  42. И взглянул Филистимлянин и, увидев Давида, с презрением посмотрел на него, ибо он был молод, белокур и красив лицем.
  43. И сказал Филистимлянин Давиду: что ты идешь на меня с палкою [и с камнями]? разве я собака? [И сказал Давид: нет, но хуже собаки.] И проклял Филистимлянин Давида своими богами.
  44. И сказал Филистимлянин Давиду: подойди ко мне, и я отдам тело твое птицам небесным и зверям полевым.
  45. А Давид отвечал Филистимлянину: ты идешь против меня с мечом и копьем и щитом, а я иду против тебя во имя Господа Саваофа, Бога воинств Израильских, которые ты поносил;
  46. ныне предаст тебя Господь в руку мою, и я убью тебя, и сниму с тебя голову твою, и отдам [труп твой и] трупы войска Филистимского птицам небесным и зверям земным, и узнает вся земля, что есть Бог в Израиле;
  47. и узнает весь этот сонм, что не мечом и копьем спасает Господь, ибо это война Господа, и Он предаст вас в руки наши.
  48. Когда Филистимлянин поднялся и стал подходить и приближаться навстречу Давиду, Давид поспешно побежал к строю навстречу Филистимлянину.
  49. И опустил Давид руку свою в сумку и взял оттуда камень, и бросил из пращи и поразил Филистимлянина в лоб, так что камень вонзился в лоб его, и он упал лицем на землю.
  50. Так одолел Давид Филистимлянина пращею и камнем, и поразил Филистимлянина и убил его; меча же не было в руках Давида.
  51. Тогда Давид подбежал и, наступив на Филистимлянина, взял меч его и вынул его из ножен, ударил его и отсек им голову его; Филистимляне, увидев, что силач их умер, побежали.
  52. И поднялись мужи Израильские и Иудейские, и воскликнули и гнали Филистимлян до входа в долину и до ворот Аккарона. И падали поражаемые Филистимляне по дороге Шааримской до Гефа и до Аккарона.
  53. И возвратились сыны Израилевы из погони за Филистимлянами и разграбили стан их.
  54. И взял Давид голову Филистимлянина и отнес ее в Иерусалим, а оружие его положил в шатре своем.
  55. Когда Саул увидел Давида, выходившего против Филистимлянина, то сказал Авениру, начальнику войска: Авенир, чей сын этот юноша? Авенир сказал: да живет душа твоя, царь; я не знаю.
  56. И сказал царь: так спроси, чей сын этот юноша?
  57. Когда же Давид возвращался после поражения Филистимлянина, то Авенир взял его и привел к Саулу, и голова Филистимлянина была в руке его.
  58. И спросил его Саул: чей ты сын, юноша? И отвечал Давид: сын раба твоего Иессея из Вифлеема.

Библия

От Соломона и строительства Храма до разделения царства и служения пророка Илии.

1. Könige 18

Книга
1. Könige
Глава
18
Стих от
1
Стих до
46

Deutsch. Luther 1912

  1. Nach einer langen Zeit kam das Wort des Herrn zu Elia, im dritten Jahr: Geh hin und zeige dich Ahab, denn ich will regnen lassen auf die Erde.
  2. Und Elia ging hin, um sich Ahab zu zeigen. Es war aber eine große Hungersnot in Samaria.
  3. Und Ahab rief Obadja, seinen Hofmeister – Obadja aber fürchtete den Herrn sehr;
  4. denn als Isebel die Propheten des Herrn ausrottete, nahm Obadja hundert Propheten und versteckte sie in Höhlen, hier fünfzig und da fünfzig, und versorgte sie mit Brot und Wasser –;
  5. und Ahab sprach zu Obadja: Zieh durchs Land zu allen Wasserquellen und Bächen, ob wir Gras finden und die Rosse und Maultiere erhalten könnten, damit wir keines der Tiere töten müssen.
  6. Und sie teilten sich ins Land, dass sie es durchzogen. Ahab zog allein auf dem einen Weg und Obadja auch allein auf dem andern Weg.
  7. Als nun Obadja auf dem Wege war, siehe, da begegnete ihm Elia. Und als er ihn erkannte, fiel er auf sein Antlitz und sprach: Bist du es, Elia, mein Herr?
  8. Er sprach: Ja! Geh hin und sage deinem Herrn: Siehe, Elia ist da!
  9. Obadja aber sprach: Was hab ich gesündigt, dass du deinen Knecht in die Hände Ahabs geben willst, dass er mich töte?
  10. So wahr der Herr, dein Gott, lebt: Es gibt kein Volk noch Königreich, wohin mein Herr nicht gesandt hat, dich zu suchen. Und wenn sie sprachen: Er ist nicht hier, nahm er einen Eid von dem Königreich und Volk, dass man dich nicht gefunden hätte.
  11. Und nun sprichst du: Geh hin, sage deinem Herrn: Siehe, Elia ist da!
  12. Wenn ich nun hinginge von dir, so könnte dich der Geist des Herrn hinwegnehmen, und ich wüsste nicht wohin; und wenn ich dann käme und sagte es Ahab an und er fände dich nicht, so tötete er mich. Und doch fürchtet dein Knecht den Herrn von seiner Jugend auf.
  13. Ist’s meinem Herrn Elia nicht angesagt, was ich getan habe, als Isebel die Propheten des Herrn tötete? Dass ich von den Propheten des Herrn hundert versteckte, hier fünfzig und da fünfzig, in Höhlen und versorgte sie mit Brot und Wasser?
  14. Und nun sprichst du: Geh hin, sage deinem Herrn: Elia ist da! Dann wird er mich töten.
  15. Elia sprach: So wahr der Herr Zebaoth lebt, vor dem ich stehe: Ich will mich ihm heute zeigen.
  16. Da ging Obadja hin Ahab entgegen und sagte es ihm an. Und Ahab ging hin Elia entgegen.
  17. Und als Ahab Elia sah, sprach Ahab zu ihm: Bist du es, der Israel ins Unglück stürzt?
  18. Er aber sprach: Nicht ich stürze Israel ins Unglück, sondern du und deines Vaters Haus dadurch, dass ihr des Herrn Gebote verlassen habt, und du den Baalen nachgelaufen bist.
  19. Wohlan, so sende nun hin und versammle zu mir ganz Israel auf den Berg Karmel und die vierhundertfünfzig Propheten Baals, auch die vierhundert Propheten der Aschera, die vom Tisch Isebels essen.
  20. So sandte Ahab hin zu allen Israeliten und versammelte die Propheten auf den Berg Karmel.
  21. Da trat Elia zu allem Volk und sprach: Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten? Ist der Herr Gott, so wandelt ihm nach, ist’s aber Baal, so wandelt ihm nach. Und das Volk antwortete ihm nichts.
  22. Da sprach Elia zum Volk: Ich bin allein übrig geblieben als Prophet des Herrn, aber die Propheten Baals sind vierhundertfünfzig Mann.
  23. So gebt uns nun zwei junge Stiere und lasst sie wählen einen Stier und ihn zerstücken und aufs Holz legen, aber kein Feuer daran legen; dann will ich den andern Stier herrichten und aufs Holz legen und auch kein Feuer daran legen.
  24. Und ruft ihr den Namen eures Gottes an, ich aber will den Namen des Herrn anrufen. Welcher Gott nun mit Feuer antworten wird, der ist Gott. Und das ganze Volk antwortete und sprach: Das ist recht.
  25. Und Elia sprach zu den Propheten Baals: Wählt ihr einen Stier und richtet zuerst zu, denn ihr seid viele, und ruft den Namen eures Gottes an, aber legt kein Feuer daran.
  26. Und sie nahmen den Stier, den man ihnen gab, und richteten zu und riefen den Namen Baals an vom Morgen bis zum Mittag und sprachen: Baal, erhöre uns! Aber es war da keine Stimme noch Antwort. Und sie hinkten um den Altar, den sie gemacht hatten.
  27. Als es nun Mittag wurde, verspottete sie Elia und sprach: Ruft laut! Denn er ist ja ein Gott; er ist in Gedanken oder hat zu schaffen oder ist über Land oder schläft vielleicht, dass er aufwache.
  28. Und sie riefen laut und ritzten sich mit Messern und Spießen nach ihrer Weise, bis ihr Blut herabfloss.
  29. Als aber der Mittag vergangen war, waren sie in Verzückung bis um die Zeit, zu der man das Speisopfer darbringt; aber da war keine Stimme noch Antwort noch einer, der aufmerkte.
  30. Da sprach Elia zu allem Volk: Kommt her zu mir! Und als alles Volk zu ihm trat, baute er den Altar des Herrn wieder auf, der zerbrochen war.
  31. Und Elia nahm zwölf Steine nach der Zahl der Stämme der Söhne Jakobs – zu dem das Wort des Herrn ergangen war: Du sollst Israel heißen –
  32. und baute von den Steinen einen Altar im Namen des Herrn und machte um den Altar her einen Graben, so breit wie für zwei Maß Aussaat,
  33. und richtete das Holz zu und zerstückte den Stier und legte ihn aufs Holz.
  34. Und Elia sprach: Holt vier Eimer voll Wasser und gießt es auf das Brandopfer und aufs Holz! Und er sprach: Tut’s noch einmal! Und sie taten’s noch einmal. Und er sprach: Tut’s zum dritten Mal! Und sie taten’s zum dritten Mal.
  35. Und das Wasser lief um den Altar her, und der Graben wurde auch voll Wasser.
  36. Und als es Zeit war, das Speisopfer zu opfern, trat der Prophet Elia herzu und sprach: Herr, Gott Abrahams, Isaaks und Israels, lass heute kundwerden, dass du Gott in Israel bist und ich dein Knecht und dass ich all das nach deinem Wort getan habe!
  37. Erhöre mich, Herr, erhöre mich, dass dies Volk erkenne, dass du, Herr, Gott bist und ihr Herz wieder zu dir kehrst!
  38. Da fiel das Feuer des Herrn herab und fraß Brandopfer, Holz, Steine und Erde und leckte das Wasser auf im Graben.
  39. Als das alles Volk sah, fielen sie auf ihr Angesicht und sprachen: Der Herr ist Gott, der Herr ist Gott!
  40. Elia aber sprach zu ihnen: Greift die Propheten Baals, dass keiner von ihnen entrinne! Und sie ergriffen sie. Und Elia führte sie hinab an den Bach Kischon und schlachtete sie daselbst.
  41. Und Elia sprach zu Ahab: Zieh hinauf, iss und trink; denn es rauscht, als wollte es sehr regnen.
  42. Und als Ahab hinaufzog, um zu essen und zu trinken, ging Elia auf den Gipfel des Karmel und bückte sich zur Erde und hielt sein Haupt zwischen seine Knie
  43. und sprach zu seinem Diener: Geh hinauf und schaue zum Meer hin! Er ging hinauf und schaute und sprach: Es ist nichts da. Elia sprach: Geh wieder hinauf! So geschah es siebenmal.
  44. Und beim siebenten Mal sprach er: Siehe, es steigt eine kleine Wolke auf aus dem Meer wie eines Mannes Hand. Elia sprach: Geh hinauf und sage Ahab: Spann an und fahre hinab, damit dich der Regen nicht aufhält!
  45. Und ehe man sich’s versah, wurde der Himmel schwarz von Wolken und Wind, und es kam ein großer Regen. Ahab aber fuhr hinab nach Jesreel.
  46. Und die Hand des Herrn kam über Elia, und er gürtete seine Lenden und lief vor Ahab hin, bis er kam nach Jesreel.

Русский. Синодальный перевод

  1. По прошествии многих дней было слово Господне к Илии в третий год: пойди и покажись Ахаву, и Я дам дождь на землю.
  2. И пошел Илия, чтобы показаться Ахаву. Голод же сильный был в Самарии.
  3. И призвал Ахав Авдия, начальствовавшего над дворцом. Авдий же был человек весьма богобоязненный,
  4. и когда Иезавель истребляла пророков Господних, Авдий взял сто пророков, и скрывал их, по пятидесяти человек, в пещерах, и питал их хлебом и водою.
  5. И сказал Ахав Авдию: пойди по земле ко всем источникам водным и ко всем потокам на земле, не найдем ли где травы, чтобы нам прокормить коней и лошаков и не лишиться скота.
  6. И разделили они между собою землю, чтобы обойти ее: Ахав особо пошел одною дорогою, и Авдий особо пошел другою дорогою.
  7. Когда Авдий шел дорогою, вот, навстречу ему идет Илия. Он узнал его и пал на лице свое и сказал: ты ли это, господин мой Илия?
  8. Тот сказал ему: я; пойди, скажи господину твоему: «Илия здесь.
  9. Он сказал: чем я провинился, что ты предаешь раба твоего в руки Ахава, чтоб умертвить меня?
  10. Жив Господь Бог твой! нет ни одного народа и царства, куда бы не посылал государь мой искать тебя; и когда ему говорили, что тебя нет, он брал клятву с того царства и народа, что не могли отыскать тебя;
  11. а ты теперь говоришь: «пойди, скажи господину твоему: Илия здесь.
  12. Когда я пойду от тебя, тогда Дух Господень унесет тебя, не знаю, куда; и если я пойду уведомить Ахава, и он не найдет тебя, то он убьет меня; а раб твой богобоязнен от юности своей.
  13. Разве не сказано господину моему, что я сделал, когда Иезавель убивала пророков Господних, как я скрывал сто человек пророков Господних, по пятидесяти человек, в пещерах и питал их хлебом и водою?
  14. А ты теперь говоришь: «пойди, скажи господину твоему: Илия здесь; он убьет меня.
  15. И сказал Илия: жив Господь Саваоф, пред Которым я стою! сегодня я покажусь ему.
  16. И пошел Авдий навстречу Ахаву и донес ему. И пошел Ахав навстречу Илии.
  17. Когда Ахав увидел Илию, то сказал Ахав ему: ты ли это, смущающий Израиля?
  18. И сказал Илия: не я смущаю Израиля, а ты и дом отца твоего, тем, что вы презрели повеления Господни и идете вслед Ваалам;
  19. теперь пошли и собери ко мне всего Израиля на гору Кармил, и четыреста пятьдесят пророков Вааловых, и четыреста пророков дубравных, питающихся от стола Иезавели.
  20. И послал Ахав ко всем сынам Израилевым и собрал всех пророков на гору Кармил.
  21. И подошел Илия ко всему народу и сказал: долго ли вам хромать на оба колена? если Господь есть Бог, то последуйте Ему; а если Ваал, то ему последуйте. И не отвечал народ ему ни слова.
  22. И сказал Илия народу: я один остался пророк Господень, а пророков Вааловых четыреста пятьдесят человек [и четыреста пророков дубравных];
  23. пусть дадут нам двух тельцов, и пусть они выберут себе одного тельца, и рассекут его, и положат на дрова, но огня пусть не подкладывают; а я приготовлю другого тельца и положу на дрова, а огня не подложу;
  24. и призовите вы имя бога вашего, а я призову имя Господа Бога моего. Тот Бог, Который даст ответ посредством огня, есть Бог. И отвечал весь народ и сказал: хорошо, [пусть будет так].
  25. И сказал Илия пророкам Вааловым: выберите себе одного тельца и приготовьте вы прежде, ибо вас много; и призовите имя бога вашего, но огня не подкладывайте.
  26. И взяли они тельца, который дан был им, и приготовили, и призывали имя Ваала от утра до полудня, говоря: Ваале, услышь нас! Но не было ни голоса, ни ответа. И скакали они у жертвенника, который сделали.
  27. В полдень Илия стал смеяться над ними и говорил: кричите громким голосом, ибо он бог; может быть, он задумался, или занят чем-либо, или в дороге, а может быть, и спит, так он проснется!
  28. И стали они кричать громким голосом, и кололи себя по своему обыкновению ножами и копьями, так что кровь лилась по ним.
  29. Прошел полдень, а они все еще бесновались до самого времени вечернего жертвоприношения; но не было ни голоса, ни ответа, ни слуха. [И сказал Илия Фесвитянин пророкам Вааловым: теперь отойдите, чтоб и я совершил мое жертвоприношение. Они отошли и умолкли.]
  30. Тогда Илия сказал всему народу: подойдите ко мне. И подошел весь народ к нему. Он восстановил разрушенный жертвенник Господень.
  31. И взял Илия двенадцать камней, по числу колен сынов Иакова, которому Господь сказал так: Израиль будет имя твое.
  32. И построил из сих камней жертвенник во имя Господа, и сделал вокруг жертвенника ров, вместимостью в две саты зерен,
  33. и положил дрова [на жертвенник], и рассек тельца, и возложил его на дрова,
  34. и сказал: наполните четыре ведра воды и выливайте на всесожигаемую жертву и на дрова. [И сделали так.] Потом сказал: повторите. И они повторили. И сказал: сделайте то же в третий раз. И сделали в третий раз,
  35. и вода полилась вокруг жертвенника, и ров наполнился водою.
  36. Во время приношения вечерней жертвы подошел Илия пророк [и воззвал на небо] и сказал: Господи, Боже Авраамов, Исааков и Израилев! [Услышь меня, Господи, услышь меня ныне в огне!] Да познают в сей день [люди сии], что Ты один Бог в Израиле, и что я раб Твой и сделал все по слову Твоему.
  37. Услышь меня, Господи, услышь меня! Да познает народ сей, что Ты, Господи, Бог, и Ты обратишь сердце их [к Тебе].
  38. И ниспал огонь Господень и пожрал всесожжение, и дрова, и камни, и прах, и поглотил воду, которая во рве.
  39. Увидев это, весь народ пал на лице свое и сказал: Господь есть Бог, Господь есть Бог!
  40. И сказал им Илия: схватите пророков Вааловых, чтобы ни один из них не укрылся. И схватили их, и отвел их Илия к потоку Киссону и заколол их там.
  41. И сказал Илия Ахаву: пойди, ешь и пей, ибо слышен шум дождя.
  42. И пошел Ахав есть и пить, а Илия взошел на верх Кармила и наклонился к земле, и положил лице свое между коленами своими,
  43. и сказал отроку своему: пойди, посмотри к морю. Тот пошел и посмотрел, и сказал: ничего нет. Он сказал: продолжай это до семи раз.
  44. В седьмой раз тот сказал: вот, небольшое облако поднимается от моря, величиною в ладонь человеческую. Он сказал: пойди, скажи Ахаву: «запрягай [колесницу твою] и поезжай, чтобы не застал тебя дождь.
  45. Между тем небо сделалось мрачно от туч и от ветра, и пошел большой дождь. Ахав же сел в колесницу, [заплакал] и поехал в Изреель.
  46. И была на Илии рука Господня. Он опоясал чресла свои и бежал пред Ахавом до самого Изрееля.

Библия

История ранней Церкви, сошествия Святого Духа и миссии апостолов от Иерусалима до Рима.

Apostelgeschichte 4,1-22

Книга
Apostelgeschichte
Глава
4
Стих от
1
Стих до
22

Deutsch. Luther 1912

  1. Während sie zum Volk redeten, traten zu ihnen die Priester und der Hauptmann der Tempelwache und die Sadduzäer,
  2. die verdross, dass sie das Volk lehrten und verkündigten in Jesus die Auferstehung von den Toten.
  3. Und sie legten Hand an sie und setzten sie gefangen bis zum Morgen; denn es war schon Abend.
  4. Aber viele von denen, die das Wort gehört hatten, wurden gläubig; und die Zahl der Männer stieg auf etwa fünftausend.
  5. Als nun der Morgen kam, versammelten sich ihre Oberen und Ältesten und Schriftgelehrten in Jerusalem,
  6. auch Hannas, der Hohepriester, und Kaiphas und Johannes und Alexander und alle, die vom Geschlecht der Hohenpriester waren;
  7. und sie stellten sie in die Mitte und fragten sie: Aus welcher Kraft oder in welchem Namen habt ihr das getan?
  8. Petrus, voll des Heiligen Geistes, sprach zu ihnen: Ihr Oberen des Volkes und ihr Ältesten!
  9. Wenn wir heute wegen der Wohltat an dem kranken Menschen verhört werden, wodurch er gesund geworden ist,
  10. so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kundgetan: Im Namen Jesu Christi von Nazareth, den ihr gekreuzigt habt, den Gott von den Toten auferweckt hat; durch ihn steht dieser hier gesund vor euch.
  11. Das ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen, der zum Eckstein geworden ist.
  12. Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.
  13. Sie sahen aber den Freimut des Petrus und Johannes und wunderten sich; denn sie merkten, dass sie ungelehrte und einfache Leute waren, und wussten auch von ihnen, dass sie mit Jesus gewesen waren.
  14. Sie sahen aber den Menschen, der gesund geworden war, bei ihnen stehen und wussten nichts dagegen zu sagen.
  15. Da hießen sie sie hinausgehen aus dem Hohen Rat und berieten miteinander
  16. und sprachen: Was wollen wir mit diesen Menschen tun? Denn dass ein offenkundiges Zeichen durch sie geschehen ist, ist allen bekannt, die in Jerusalem wohnen, und wir können’s nicht leugnen.
  17. Aber damit es nicht weiter einreiße unter dem Volk, wollen wir ihnen drohen, dass sie hinfort zu keinem Menschen in diesem Namen reden.
  18. Und sie riefen sie und geboten ihnen, keinesfalls zu verkünden oder zu lehren in dem Namen Jesu.
  19. Petrus aber und Johannes antworteten und sprachen zu ihnen: Urteilt selbst, ob es vor Gott recht ist, dass wir euch mehr gehorchen als Gott.
  20. Wir können’s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.
  21. Da drohten sie ihnen und ließen sie gehen um des Volkes willen, weil sie nicht wussten, wie man sie hätte bestrafen können; denn alle lobten Gott für das, was geschehen war.
  22. Denn der Mensch war über vierzig Jahre alt, an dem dieses Zeichen der Heilung geschehen war.

Русский. Синодальный перевод

  1. Когда они говорили к народу, к ним приступили священники и начальники стражи при храме и саддукеи,
  2. досадуя на то, что они учат народ и проповедуют в Иисусе воскресение из мертвых;
  3. и наложили на них руки и отдали их под стражу до утра; ибо уже был вечер.
  4. Многие же из слушавших слово уверовали; и было число таковых людей около пяти тысяч.
  5. На другой день собрались в Иерусалим начальники их и старейшины, и книжники,
  6. и Анна первосвященник, и Каиафа, и Иоанн, и Александр, и прочие из рода первосвященнического;
  7. и, поставив их посреди, спрашивали: какою силою или каким именем вы сделали это?
  8. Тогда Петр, исполнившись Духа Святого, сказал им: начальники народа и старейшины Израильские!
  9. Если от нас сегодня требуют ответа в благодеянии человеку немощному, как он исцелен,
  10. то да будет известно всем вам и всему народу Израильскому, что именем Иисуса Христа Назорея, Которого вы распяли, Которого Бог воскресил из мертвых, Им поставлен он перед вами здрав.
  11. Он есть камень, пренебреженный вами зиждущими, но сделавшийся главою угла, и нет ни в ком ином спасения,
  12. ибо нет другого имени под небом, данного человекам, которым надлежало бы нам спастись.
  13. Видя смелость Петра и Иоанна и приметив, что они люди некнижные и простые, они удивлялись, между тем узнавали их, что они были с Иисусом;
  14. видя же исцеленного человека, стоящего с ними, ничего не могли сказать вопреки.
  15. И, приказав им выйти вон из синедриона, рассуждали между собою,
  16. говоря: что нам делать с этими людьми? Ибо всем, живущим в Иерусалиме, известно, что ими сделано явное чудо, и мы не можем отвергнуть сего;
  17. но, чтобы более не разгласилось это в народе, с угрозою запретим им, чтобы не говорили об имени сем никому из людей.
  18. И, призвав их, приказали им отнюдь не говорить и не учить о имени Иисуса.
  19. Но Петр и Иоанн сказали им в ответ: судите, справедливо ли пред Богом слушать вас более, нежели Бога?
  20. Мы не можем не говорить того, что видели и слышали.
  21. Они же, пригрозив, отпустили их, не находя возможности наказать их, по причине народа; потому что все прославляли Бога за происшедшее.
  22. Ибо лет более сорока было тому человеку, над которым сделалось сие чудо исцеления.

Библия

История ранней Церкви, сошествия Святого Духа и миссии апостолов от Иерусалима до Рима.

Apostelgeschichte 7,54-60

Книга
Apostelgeschichte
Глава
7
Стих от
54
Стих до
60

Deutsch. Luther 1912

  1. Als sie das hörten, ging’s ihnen durchs Herz und sie knirschten mit den Zähnen über ihn.
  2. Er aber, voll Heiligen Geistes, sah auf zum Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus stehen zur Rechten Gottes
  3. und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.
  4. Sie schrien aber laut und hielten sich ihre Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn ein,
  5. stießen ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Und die Zeugen legten ihre Kleider ab zu den Füßen eines jungen Mannes, der hieß Saulus,
  6. und sie steinigten Stephanus; der rief den Herrn an und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!
  7. Er fiel auf die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Und als er das gesagt hatte, verschied er.

Русский. Синодальный перевод

  1. Слушая сие, они рвались сердцами своими и скрежетали на него зубами.
  2. Стефан же, будучи исполнен Духа Святого, воззрев на небо, увидел славу Божию и Иисуса, стоящего одесную Бога,
  3. и сказал: вот, я вижу небеса отверстые и Сына Человеческого, стоящего одесную Бога.
  4. Но они, закричав громким голосом, затыкали уши свои, и единодушно устремились на него,
  5. и, выведя за город, стали побивать его камнями. Свидетели же положили свои одежды у ног юноши, именем Савла,
  6. и побивали камнями Стефана, который молился и говорил: Господи Иисусе! приими дух мой.
  7. И, преклонив колени, воскликнул громким голосом: Господи! не вмени им греха сего. И, сказав сие, почил.

Сведения

О хорале

Секция
Kirchenjahr
Раздел
Pfingsten
Год написания текста
1883
Информация о тексте
—
Информация о музыке
O DURCHBRECHER ALLER BANDE (NR. 388)

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