Meinen Jesus lass ich nicht

Text
Christian Keimann · 1658
Textbeschreibung
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Komponist
Johann Ulich · 1674
Melodiebeschreibung
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Noten

3 Seiten Zum Text
Noten: Meinen Jesus lass ich nicht

402 Meinen Jesus lass ich nicht

Meinen Jesus lass ich nicht, weil er sich für mich gegeben, so erfordert meine Pflicht, unverrückt für ihn zu leben. Er ist meines Lebens Licht; meinen Jesus lass ich nicht.

Jesus lass ich nimmer nicht hier in diesem Erdenleben; ihm hab ich voll Zuversicht, was ich bin und hab, ergeben. Alles ist auf ihn gericht'; meinen Jesus lass ich nicht.

Lass vergehen das Gesicht, Hören, Schmecken, Fühlen weichen, lass das letzte Tageslicht mich auf dieser Welt erreichen: wenn der Lebensfaden bricht, meinen Jesus lass ich nicht.

Ich werd ihn auch lassen nicht, wenn ich nun dahin gelanget, wo vor seinem Angesicht meiner Väter Glaube pranget. Mich erfreut sein Angesicht; meinen Jesus lass ich nicht.

Nicht nach Welt, nach Himmel nicht meine Seel sich wünscht und sehnet, Jesus wünscht sie und sein Licht, der mich hat mit Gott versöhnet, mich befreiet vom Gericht; meinen Jesus lass ich nicht.

Jesus lass ich nicht von mir, geh ihm ewig an der Seiten; Christus lässt mich für und für zu dem Lebensbächlein leiten. Selig, wer mit mir so spricht: Meinen Jesus lass ich nicht.

Angaben

Zum Choral

Jahr der Textentstehung
1658
Jahr der Musikentstehung
1674
Informationen zum Text
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Informationen zur Melodie
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Mitwirkende

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