Gib Frieden, Herr

Text
Jürgen Henkys · 1980
Textbeschreibung
(1980) 1983 NACH DEM NIEDERLÄNDISCHEN »GEEF VREDE, HEER, GEEF VREDE« VON JAN NOOTER 1963
Melodiebeschreibung
BEFIEHL DU DEINE WEGE (NR. 361)

Noten

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Noten: Gib Frieden, Herr

430 Gib Frieden, Herr

Gib Frieden, Herr, gib Frieden, die Welt nimmt schlimmen Lauf. Recht wird durch Macht entschieden, wer lügt, liegt obenauf. Das Unrecht geht im Schwange, wer stark ist, der gewinnt. Wir rufen: Herr, wi lange? Hilf uns, die friedlos sind.

Gib Frieden, Herr, wir bitten! Die Erde wartet sehr. Es wird so viel gelitten, die Furcht wächst mehr und mehr. Die Horizonte grollen, der Glaube spinnt sich ein. Hilf, wenn wir weichen wollen, und lass uns nicht allein.

Gib Frieden, Herr, wir bitten! Du selbst bist, was uns fehlt. Du hast für uns gelitten, hast unsern Streit erwählt, damit wir leben könnten, in Ängsten und doch frei, und jedem Freude gönnten, wie Feind er uns auch sei.

Gib Frieden, Herr, gib Frieden: Denn trotzig und verzagt hat sich das Herz geschieden von dem, was Liebe sagt! Gib Mut zum Händereichen, zur Rede, die nicht lügt, und mach aus uns ein Zeichen dafür, dass Friede siegt.

Angaben

Zum Choral

Jahr der Textentstehung
1980
Informationen zum Text
(1980) 1983 NACH DEM NIEDERLÄNDISCHEN »GEEF VREDE, HEER, GEEF VREDE« VON JAN NOOTER 1963
Informationen zur Melodie
BEFIEHL DU DEINE WEGE (NR. 361)
Verlag
Strube-Verlag, München

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