Der lieben Sonne Licht und Pracht

Text
Christian Scriver · 1671
Textbeschreibung
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Komponist
Georg Philipp Telemann · 1730
Melodiebeschreibung
HALLE 1704, BEI GEORG PHILIPP TELEMANN 1730

Noten

6 Seiten Zum Text
Noten: Der lieben Sonne Licht und Pracht

479 Der lieben Sonne Licht und Pracht

Der lieben Sonne Licht und Pracht hat nun den Tag vollführet, die Welt hat sich zur Ruh gemacht; tu, Seel, was dir gebühret, tritt an die Himmelstür und bring ein Lied herfür; lass deine Augen, Herz und Sinn auf Jesus sein gerichtet hin.

Ihr hellen Sterne, leuchtet wohl und gebet eure Strahlen, ihr macht die Nacht des Lichtes voll; doch noch zu tausend Malen scheint heller in mein Herz die ewig Himmelskerz, mein Jesus, meiner Seele Ruhm, mein Schatz, mein Schutz, mein Eigentum.

Verschmähe nicht dies arme Lied, das ich dir, Jesu, singe; in meinem Herzen ist kein Fried, bis ich es zu dir bringe. Ich bringe, was ich kann, ach nimm es gnädig an, es ist doch herzlich gut gemeint, o Jesu, meiner Seelen Freund.

Nun, matter Leib, gib dich zur Ruh und schlafe sanft und stille; ihr müden Augen, schließt euch zu, denn das ist Gottes Wille. Schließt aber dies mit ein: »Herr Jesu, ich bin dein!« So wird der Schluss recht wohl gemacht. Nun Jesu, Jesu, gute Nacht.

Angaben

Zum Choral

Bereich
Abend
Jahr der Textentstehung
1671
Jahr der Musikentstehung
1730
Informationen zum Text
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Informationen zur Melodie
HALLE 1704, BEI GEORG PHILIPP TELEMANN 1730

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