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Nun legen wir den Leib ins Grab
1
Nun legen wir den Leib ins Grab
und zweifeln nicht: Durch Gottes Gab
wird, was wir hier verweslich sä'n,
einst unverweslich auferstehn.
2
Was Erde ist und von der Erd
und sich zur Erde wiedrum kehrt,
wird aus der Erde auferstehn,
wenn der Posaune Schall wird gehn.
3
Sein Seel lebt ewiglich in Gott,
der sie aus Gnad von Not und Tod,
von aller Sünd und Missetat
durch seinen Sohn erlöset hat.
4
Sein Jammer, Trübsal und Elend
ist kommen an ein sel'ges End;
er hat getragen Christi Joch;
und starb er gleich, so lebt er doch.
5
Hier war er krank in Angst und Not;
dort wird er leuchten frei vom Tod
in lauter Wonn und lauter Freud
hell wie die Sonne allezeit.
6
Wir lassen ihn im Grabe ruhn
und gehen unsre Straßen nun
und fügen uns des Herrn Gebot:
Uns kommt in gleicher Weis der Tod.
7
Das helf uns Christus, unser Trost,
der uns durch sein Blut hat erlöst
von Satans Macht und ewger Pein.
Ihm sei Lob, Preis und Ehr allein.
Bibel
- Informationen zum Text
- MICHAEL WEIẞE 1531; STR. 7 MARTIN LUTHER 1540,
ÖKUMENISCHE FASSUNG 1978
- Informationen zur Melodie
- WITTENBERG 1544
»NUN LASST UNS DEN LEIB BEGRABEN«