Über
Evangelisches Gesangbuch
Für Gemeindeglieder lutherischen Bekenntnisses in der deutschen Tradition — damit die Stimme der Kirche an jedem Tag und an jedem Ort zugänglich ist.
Der Autor
Das Projekt stammt von Konstantin Lesin. Gemeindeglied der Petrikirche. Sankt Petersburg.
Von Beruf bin ich Programmierer. Fotografie und Video sind mein Hobby. Diese Seite verbindet drei Dinge, die ich liebe: präzise Arbeit mit Daten, den Blick für das Bild und das Leben der Kirche.
Ich wollte, dass jedes Gemeindeglied einen ruhigen und verlässlichen Zugang zu dem hat, was in der Kirche klingt. Nicht zu einzelnen Dateien und nicht zu zufälligen Sammlungen, sondern zu einem Ganzen — klar, sorgfältig und immer zur Hand.
Worum es geht
Das Evangelische Gesangbuch ist ein digitaler Ort für die deutschen Choräle, die in der Petrikirche gesungen werden. Die Seite ermöglicht allen Gemeindegliedern lutherischen Bekenntnisses in der deutschen Tradition Zugang zu allen deutschen Chorälen, die in der Kirche erklingen.
Jedes Lied erhält eine feste Adresse und eine sorgfältige Karte: Nummer, Titel, Strophen, Autoren, Herkunft, Noten und Bibelstellen. Kein Ersatz für das gedruckte Gesangbuch, sondern sein leiser digitaler Schatten — die Fortsetzung eines Buches, das in der Hand bleibt.
Struktur und Ordnung
Mir war wichtig, dass die Seite keine Ansammlung von Material wird. Deshalb ist alles nach Abschnitten und Anlässen geordnet, und jedes Ding hat seinen Platz.
- Katalog. Alle Lieder an einem Ort: 621 Lieder, 2 946 Strophen und 591 Autorinnen und Autoren. Suche, Filter und klare Navigation helfen, schnell das Richtige zu finden.
- Abschnitte. Die Lieder sind nach Abschnitten und Anlässen geordnet — vom Kirchenjahr und den Festen bis zu den Themen des Alltags. So ist auch das gedruckte Gesangbuch aufgebaut; jetzt lässt es sich digital durchblättern.
- Lied. In der Liedkarte stehen Text und Strophen, Autoren, Verlagsangaben und Noten. Bibelstellen öffnen sich in einem eigenen Fenster: der Abschnitt und die Verse auf Deutsch und Russisch.
- Bibel. Die Texte der Heiligen Schrift sind übersichtlich gesammelt: Buch, Kapitel, Vers, deutsche und russische Übersetzung. Man kann fortlaufend lesen oder direkt aus einem Lied oder dem Kalender hereinkommen.
- Kalender. Ein eigener Bereich, der das Kirchenjahr zu einem Ganzen fügt — vom Advent bis zum letzten Sonntag.
Der lutherische Kirchenkalender
Einen besonderen Platz nimmt der Kirchenkalender ein. Im russischsprachigen Internet gibt es ihn in dieser gesammelten Form nicht frei zugänglich: Daten, Lesungen und Erklärungen muss man sonst aus verschiedenen Quellen zusammensuchen.
Hier steht alles an einem Ort. Für jeden Tag sind das Fest oder der Sonntag, die Reihe, die liturgische Farbe, Psalm, Apostolische Lesung, Evangelium und Predigttext zu sehen. Ein Klick öffnet alle vier Lesungen auf Deutsch und Russisch — Vers für Vers, in einem Fenster, ohne die Seite zu wechseln.
Neben dem Kalender selbst gibt es eine eigene Erklärung: wie das lutherische Kirchenjahr aufgebaut ist, warum Ostern wandert, woher Advent und Trinitatis kommen, was die liturgischen Farben bedeuten und wie man die Reihe liest. Das ist der „einfache Kalender“ und der „lutherische Kirchenkalender“ — zwei Seiten eines Bereiches.
Design und Startseite
Das Design ist schlicht und minimalistisch: viel Luft, eine warme Papiertönung, große Typografie, weiche Linien und nichts Überflüssiges. Das Auge soll ausruhen, Text und Daten bleiben die Hauptsache.
Auf der Startseite steht die Karte des nächsten kirchlichen Tages: Datum, Fest, liturgische Farbe und die vier Lesungen. Ein Blick genügt — und man weiß, was heute ist und was vor der Tür steht. Ein kleiner Einstieg in ein großes Kirchenjahr.
Dank
Ein besonderer Dank gilt dem Kater Paschtet. Ein Brite. Sehr unabhängig, aber gutmütig. Er hat keinen Code geschrieben, nicht die Gestaltung geprüft und nicht über Theologie gestritten — aber er war die ganze Zeit über bei der Arbeit an der Seite. Seine Nähe gehört zu diesem Projekt.
Manchmal sieht Unterstützung genau so aus: daneben sitzen, in dieselbe Richtung schauen und schweigend helfen, weiterzuarbeiten. Dafür — danke.
P.S.
Meinem Kollegen — Mathematiker, Programmierer, lutherischer Pfarrer — Herzliche Grüße.